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Ihr Urlaubsort Ummanz

Es heißt, die Geschichte von Ummanz ließe sich bis zur Slavenzeit zurückverfolgen. Um 1341 kam die Insel in den Besitz des Heilgeisthospitals, auch Kloster zum Heiligen Geist von Stralsund genannt. Da dieses Kloster schon immer im städtischen Besitz von Stralsund gewesen ist, gehört die Insel seit dieser Zeit auch zur Hansestadt Stralsund. Bis 1901 konnte man nur über eine Fähre auf die Insel gelangen. Sodann wurde die erste hölzerne Klappbrücke erbaut; heute ist sie aus Beton.

Ostseeinsel Ummanz - ein Ort der Ruhe und Natur, der alten Obstsorten und des leckeren Geistes

Im Gegensatz zu ihrer größeren Schwesterinsel erreicht Ummanz nur eine Höhe von maximal 5 m über dem Meeresspiegel. Dennoch gehört Ummanz zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Hier locken also eine vielfältige Natur, bezaubernde Landschaften an Bodden und Ostsee sowie urige Fischerdörfer mit alten Reetdachhäusern. Man findet Ruhe und Entspannung und genießt so wundervolle Natururlaube. Eine gute Idee ist der Besuch der Haflingerpferdezucht. Pferde grasen auf saftig grünen Koppeln in beruhigender Natur und Weite, während im Frühjahr und Herbst Tausende Zugvögel, wie Kraniche und Gänse, auf den umliegenden Wiesen rasten. Angeboten werden hier begleitete Ausritte, Kremserfahrten und im Winter Schlittenfahrten. Auch Stutenmilch wird hier verkauft.

Nach der Wende entdeckte Rainer Hessenius die alten Obstsorten und eröffnete sodann eine Edeldestillerie. Wer es zudem sportlich mag, sollte sich im Westen der Insel dem Surfsport sowie dem Strandurlaub widmen. Hier gibt es eine Surfschule und ein Hostel am größten Stehrevier Deutschlands. Das Eiland wird auch von kleinen, bezaubernden Inseln, wie Liebes und Urkevitz, umrahmt. Natürlich lohnt auch ein Ausflug zu den Sandstränden von Hiddensee - die rund 35 km können gut mit dem Fahrrad bewältigt werden. Gemütlicher geht es mit der Fähre zu: Diese setzt von Schaprode nach Hiddensee über. In der alten St.-Marien-Kirche zu Waase kann man den wertvollen Antwerpener Retabel, ein spätgotischer Schnitzaltar von 1520, bewundern.