"Insel Ruegen"
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Bodendenkmale auf der Insel Rügen

Zeitzeugen einer langen Inselgeschichte. Mythische und geschichtliche Orte laden ein auf Wander- und Radtouren entdeckt zu werden. Abseits der großen Orte und Straßen findet man die teilweise versunkenen Zeugen früherer Inselbewohner ...

 

Der "Mönchstein" der Marienkirche in Bergen

18528 Bergen auf Rügen

Dieser zweite wahrscheinlich slawische Bildstein von Rügen befindet sich eingemauert an der äußeren Turmwestwand der Klosterkirche von Bergen. Auf der flachen spitz nach oben zulaufenden Platte, die aus Granit besteht und 1,17 x 0,41 m misst, ist eine männliche Gestalt abgebildet. Im Mittelteil ist das Relief stark verwittert. Vermutlich war hier ein Trinkhorn abgebildet, das der Mann in Mantel und Mütze in der Hand hielt. Bis ins 19. Jh. war auf dem sog. „Mönchstein“ ein Kreuz erkennbar, das sich in Schulterhöhe des dargestellten Mannes befand.


Das Großsteingrab "Dubnitz"

18546 Sassnitz

In einem ovalen ca. 20 x 18 m großen Hügel, der sich mitten auf dem Feld nordöstlich von Dubnitz befindet, verbirgt sich mit großer Wahrscheinlichkeit ein Großsteingrab. Ersichtlich sind nur zwei große Steine an der Oberfläche des Hügels, die allem Anschein nach zwei Decksteine darstellen. Neben dem Hügel befindet sich eine alte Sand- oder Mergelgrube. Der von Süden nach Norden ansteigende Hügel ist von Bäumen bestanden. Die Grabkammer des Megalithgrabes scheint noch intakt zu sein.


Sühnestein in Gingst

18569 Gingst

Dieser Sühnestein befindet sich nahe der äußeren Chorwand der Sankt-Jacob-Kirche in Gingst. Ursprünglich wurde er als Mordwange zum Gedenken an die Ermordung des Pfarrers Laurentius Krintze im Jahr 1554 errichtet. Anfang des 18. Jh. wurde die Stele jedoch zum Grabstein umfunktioniert. Zusammen mit zwei weiteren Sühnesteinen von der Insel Rügen ist diese Mordwange ein Zeugnis des damals herrschenden Faustrechts, dem viele Menschen zum Opfer gefallen sind.


Friedensberg Sellin

neu gestalteter traditioneller Kraftort

18586 Sellin (Ostseebad)

Druiden, Schamanen und andere Eingeweihte nutzen Kraftorte, Geomanten erforschen sie und viele Menschen spüren sie: Plätze mit einer besonderen "Ausstrahlung".Dieser ganz besondere Ort, mitten im Wald auf einer Anhöhe im Zentrum von Sellin gelegen, wird schon seit Anfang des 20. Jahrhunderts als Kurpark genutzt. Wir greifen diese alte Tradition jetzt wieder auf.


Großsteingrab "Ziegensteine", Gobbin

Großsteingrab

18581 Putbus

Unter den Ziegensteinen oder auch „Siegessteinen“, die sich am Küstenweg zwischen Lancken-Granitz und Groß Stresow befinden, versteht man einen ca. 35 m langen Großdolmen mit einem teils gut erhaltenen trapezförmigen Hünenbett und zwei großen Wächtersteinen. Als Prof. Dr. Ewald Schuldt im Jahr 1969 dieses beeindruckende Großsteingrab archäologisch untersuchte, kamen neben den typischen Funden aus der Trichterbecherkultur auch sieben slawische Urnen zum Vorschein. Bei Megalithgräbern ist eine erneute Nutzung über längere Zeiträume - hier über ca. 4000 Jahre - in Form von Nachbestattungen nicht unüblich.


Stubnitz, sog. Opfersteine beim Forsthaus Werder

18551 Hagen

Südlich des ehemaligen Forsthauses im Forst Werder befinden sich zwei große Findlinge. Auf der Oberfläche des einen von Moos überwachsenen rosafarbenen Granites sind mindestens 23 Schälchen, wozu auch Doppelschälchen zählen, auszumachen. Circa. 5 m vom Schälchenstein entfernt ist ein weiterer Granit in grauer Farbe mit mindestens zwei Schälchen zu entdecken. Ein abgesprengtes Fragment von diesem Findling liegt in drei Meter Entfernung. Zwischen den Findlingen kreuzen alte, zugewachsene Wege. Beide Schälchensteine werden auch gern als „Opfersteine“ bezeichnet.


Der Rillenstein, Findling von Nardevitz

Findling

18551 Nardevitz

Der ca. 250 m vom Rugeshus entfernte „Große Stein“ von Nardevitz weist beeindruckende Maße von 8,60 m x 4,60 m x 3,10 m (L x B x H) auf. Mit seinen 281 Tonnen Gewicht ist dieser mächtige Granit neben dem „Buhskam“ der zweitgrößte Findling auf Rügen. Der ehemals dreifach so große Stein diente nachweislich 1854 als Steinbruch für die Gewinnung von Baumaterial zur Herstellung von Denkmälern, wie beispielsweise für die sog. Preußensäulen. Sprengkanten und Rillen lassen den Findling sehr unregelmäßig geformt wirken.


"Himmel" von Silmenitz, Großsteingrab

18574 Garz

Bei diesem eindrucksvollen ca. 6-8 m hohen Hügel handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um ein bronzezeitliches Hügelgrab. Nur eine Ausgrabung könnte die Zweifel beseitigen, ob sich nicht doch ein Großsteingrab aus der Trichterbecherkultur oder ein slawisches Begräbnis unter dem Hügel verstecken. Bewachsen mit knorrigen Eichen ist der im Volksmund bezeichnete „Himmel“ von Silmenitz immer wieder ein gern verwendetes romantisches Foto- oder Zeichenmotiv. Der Umfang dieses Grabhügels beträgt am Fuße noch ca. 80 m.


Sühnestein in Gustow

18574 Gustow

Dieser Sühnestein von 1510 ist auf dem Friedhof in Gustow zu finden. Er ist ca. 2,50 m hoch, 0,60 m breit und bildet ein Kruzifix mit zwei Engeln ab. Links davon ist ein kniender Mann mit einem Schwert auf dem Kopf, rechts davon ein Kelch und ein Wappen mit einer runenartigen Hausmarke erkennbar. Sühnesteine werden auch als Mordwangen bezeichnet. Sie wurden angeblich an der Stelle errichtet, an dem ein Mord geschah. Laut Umschrift von der Steinwange soll hier der damalige Prediger Thomas Norenberg von betrunkenen Bauern erschlagen worden sein.


Slawischer Burgwall von Garz

18574 Garz

Die Mitte des 12. Jh. errichtete Höhenburg erfuhr schon ab 1725 mehrere Probegrabungen und Sondagen, wobei u. a. slawische Keramik und eine große Anzahl an Eisenfunden zu Tage kamen. Die Grabungsergebnisse, aber auch schriftliche Aufzeichnungen belegen, dass hier die westslawischen Ranen einen Fürstensitz hatten. Jedoch verschwindet diese als Holz-Erde-Konstruktion gebaute Burg weit hinter der Bedeutung der Karenzer Tempelburg bei Venz. Durch die erneute Errichtung einer Burg auf dem Gelände des ehemals slawischen Ringwalles erhielt Garz als Fürstensitz und junge Stadt erst um 1300 mehr Macht und Einfluss auf Rügen.


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