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Großsteingrab "Goldbusch" bei Altensien

Zwischen Altensien und Moritzdorf befindet sich auf einer flachen Anhöhe das Großsteingrab „Goldbusch“. Unter Leitung von Prof. Ewald Schuldt wurde dieses Grab 1969 archäologisch untersucht. Dabei wurde entdeckt, dass die Tragsteine nicht wie üblich in eine Grube eingelassen wurden, sondern auf den anstehenden Boden gestellt worden sind und ringsherum eine Lehmpackung zur Stabilität aufgeschichtet wurde. Neben trichterbecherzeitlichen Funden aus der Zeit um 3000 v. Chr., zu denen Beile, Meißel, Klingen, Keramik und Querschneider zählen, konnten bei der Ausgrabung auch jüngere Funde aus der Einzelgrabkultur geborgen werden.

Auf einem teilweise in den Selliner See hineinragenden Hügel zwischen Altensien und Moritzdorf liegt das Großsteingrab Goldbusch. Eine der ehemals zwei Decksteine weist 27 Näpfchenvertiefungen auf. Im Jahr 1969 wurde der Grabhügel von Schweriner Archäologen geöffnet. Sie fanden die Steinanordnung bereits zerstört vor, konnten aber in dem unmitelbaren Umfeld Grabbeigaben wie Feuersteinbeile, Hohlmeißel, Pfeilspitzen und verzierte Tongefäße bergen.

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